Buchvorstellung
Buchcover

Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.
Carl Friedrich Gauß

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Seit 2005 betreiben wir, die Absolventen des Studiengangs Vermessungswesen 2002, dieses geodätische Portal. Inhaltlich hat sich einiges seit dem getan, sodass neben den Downloads vor allem die virtuelle Bibliothek massiven Zulauf hatte. Durch das angeschlossene Forum Vermessung, welches nicht nur Fachfragen aus den Bereichen Geodäsie und Geoinformatik versucht zu beantworten, können Besucher zum aktiven Mitdiskutieren und inhaltlichen Gestalten kostenfrei und ohne Registrierungszwang nutzen.

Wir wünschen all unseren Besuchern erholsame Feiertage, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010.

20.12.2009 von Michael Lösler


In Excel steckt mehr - Anwendung des Solvers bei Optimierungsaufgaben

Optimierungsaufgaben und Parameterschätzungen sind einer der Grundaufgaben des Vermessungsingenieurs. Für nahezu jedes Problem scheint es auch eine entsprechende Lösung zu geben, die mehr oder weniger kostspielig ist. Manchmal muss man jedoch gar nicht soweit schauen sondern ist bereits im Besitz eines universellen Hilfsmittels. Der Solver, der in Excel von Microsoft enthalten ist, wird im aktuellen Artikel: Lösen von Optimierungsaufgaben mit dem Excel-Solver unter die Lupe genommen und für brauchbar eingestuft. Fragen und Anregungen zum Beitrag werden im Forum Vermessung gern gesehen!

11.12.2009 von Michael Lösler


Geodätisches Kolloquium in Neubrandenburg

Am 25.11.2009, um 16.00 Uhr, findet im Rahmen der GfG e.V. an der Hochschule Neubrandenburg im Haus 2 , Raum 109 ein Geodätisches Kolloquium statt. Thema des Vortrags, welcher vom Referent Dr.-Ing. Peter Wasmeier von der TU München gehalten wird, ist die: Bildgestützte Tachymetrie - Sensorfusion mit Perspektive.

23.11.2009 von Michael Lösler


Zwei Geodätische Kolloquien an der HS-NB

Sowohl am 18.11. als auch am 19.11.2009 findet an der Hochschule Neubrandenburg jeweils ein Geodätisches Kolloquium statt, zu dem die GfG e.V. herzlich einlädt. Das Thema am 18.11. lautet: Von geographischen zu geowissenschaftlichen Informationssystemen und wird von Prof. Schaeben von der TU Bergakademie Freiberg vorgetragen. Beginn ist um 16:00 Uhr. Einen Tag später ist Prof. Rummel von der TU München zu Gast in Neubrandenburg und berichtet bereits um 14:00 Uhr über die Geodäsie und Erdsystemforschung. Beide Vorträge finden im Raum 109 im Haus 2 statt.

16.11.2009 von Michael Lösler


EuroMold 2009 und 16. Internationaler Ingenieurvermessungskurs

Auf zwei interessante Tagungen im Vermessungs- bzw. Messtechnikbereich möchten wir kurze aufmerksam machen. Zum einen auf die EuroMold 2009 und zum anderen auf den 16. Internationaler Ingenieurvermessungskurs.

Die EuroMold ist die Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung und findet vom 2.-5. Dezember in Frankfurt/Main statt. Die EuroMold versteht sich dabei als Plattform verschiedener Ingenieurdisziplinen und ist somit keine reine Fachtagung für Geodäten.

Im Gegensatz dazu ist der 16. Internationaler Ingenieurvermessungskurs vom 23. bis 27. Februar 2010 in München direkt auf geodätische Bedürfnisse zugeschnitten.

11.11.2009 von Michael Lösler


Gleichartig - aber anderswertig?

Mit diesem Thema befasst sich nun der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und lädt interessierte herzlich ein. Konkret gilt es die Frage Zur künftigen Rolle der (Fach-)Hochschulen im deutschen Hochschulsystem zu beantworten. Es soll diskutiert werden, wo die eigentlichen Unterschiede zwischen den Universitäten und den (Fach-)Hochschulen liegen oder ob es die Fachhochschule überhaupt noch gibt. Letztlich ist zu prüfen, welchen (neuen) Stellenwert die am Puls der Wirtschaft arbeitenden Hochschulen (Focus, 18/2009) für angewandte Wissenschaften besitzen z.B. wenn es um die Frage der Fördermittelvergabe geht.

Die Tagung findet am 16./17. November 2009 im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19 in Stuttgart statt. Weitere Informationen sind beim Stifterverband erhältlich.

04.11.2009 von Michael Lösler


Rückwärtsschnitt mit Genauigkeitsabschätzung

Der Rückwärtsschnitt ist eine der Standardaufgaben in der Geodäsie zur Berechnung der Koordinaten eines (unbekannten) Standpunkes. Allein aus Richtungs- bzw. Winkelmessungen zu drei koordinatenmäßig bekannten Punkten erfolgt die Koordinatenbestimmung. Über 500 verschiedene Möglichkeiten gibt es wohl, diese klassische Aufgabe zu lösen. Im aktuellen Artikel: Verfahren zur Bestimmung eines Neupunktes mittels Rückwärtsschnitt inkl. Genauigkeitsabschätzung korrelierter Beobachtungen durch Monte-Carlo-Simulation werden drei verschiedene Ansätze miteinander verglichen.

13.10.2009 von Michael Lösler


Monitoring-Systeme zur Gebäudeüberwachung

Am 07.11.2009 findet in der freien Hansestadt Hamburg die 3. Nacht des Wissens statt. Auch die Hochschule Neubrandenburg wird dort natürlich vertreten sein. Aus dem Bereich des Vermessungswesen werden angehende Ingenieure ein Monitoring-Systems zur permanenten, vollautomatischen Überwachung vorstellen, welches sie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Karl Foppe entwickelt haben. Der vorgestellte Prototyp soll geeignet sein, Gebäuden, Rutschhängen, Tagebau-Arealen o.ä. zu überwachen. Das es sich hierbei nicht nur um ein spannendes sondern auch aktuelles Thema handelt, zeigt das kürzlich ausgetragene Fortbildungsseminar: Zeitabhängige Messgrößen, verborgene Schätze in unseren Daten. Weitere Informationen zum Überwachungssystem gibt auf der Informationsseite.

Auch die Mathematiker aus Neubrandenburg werden in Hamburg vertreten sein. Unter dem Motto: Mathematik rettet Kunstwerke werden mathematische Methoden vorgestellt, die zur erfolgreichen Rekonstruktion berühmter im Zweiten Weltkrieg zerstörter Fresken angewandt wurden. Weitere Informationen sind auf der Informationsseite zu finden.

02.10.2009 von Michael Lösler


Internationale Gäste an der HS-NB

Internationaler Besuch an der Hochschule Neubrandenburg. Aus Südafrika und Finnland ließen sich Ingenieurgeodäten auf dem Gebiet der Kreiselmesstechnik schulen und sammelten Anregungen zum Aufbau eines eigenen modernen Kalibrierlabors. Empfangen wurden die Gäste durch Herrn Prof. Heger, der an der Hochschule im Bereich der Messtechnik tätig ist. Weitere Details befinden sich auf der HS-Seite: Internationale Gäste in der Hochschule.

30.09.2009 von Michael Lösler


LeAxe - Konvertierung von Achsdaten ins Leica-GSI-Format

Die Umwandlung von Trassierungsdaten von Straßenachsen in das Leica-Format GSI kann das neue Programm LeAxe, welches im Downloadbereich zu finden ist, vornehmen. Das kleine Tool wandelt *.021 und *.040-Eingangsdateien wahlweise in GSI-8 bzw. GSI-16 Koordinatendateien um. LeAxe ist ein Gemeinschaftsprojekt dieser Seite und wurde von drei Mitgliedern entworfen. Im Forum gibt es einen entsprechenden Thread, der neben der Notwendigkeit für ein solches Tool auch die Umsetzung dokumentiert. Der Achskonverter ist selbstverständlich kostenlos und wird zusammen mit dem zugehörigen Quellcode ausgeliefert. Anregungen, Tipps und Vorschläge zur Verbesserungen nehmen wir gern im Forum entgegen.
Im Literaturbereich ist ein weiteres Handbuch Ingenieurgeodäsie zum Thema Überwachungsmessungen und Monitoringaufgaben hinzugekommen.

30.08.2009 von Michael Lösler


Yes we Scan - TLS 2009

DVW
DVW e.V.

Zum 91. Fortbildungsseminar zum Thema Terrestrisches-Laser-Scanning läd der DVW (Deutscher Verein für Vermessungswesen e.V.) herzlich am 19. und 20. September 2009 ein. Austragungsort des Seminars ist wie gehabt Fulda. Weitere Informationen sind online auf der Homepage laserscanning.org verfügbar.

Eine kurze Zusammenfassung des heute zu ende gegangenen Seminars Zeitabhängige Messgrößen, verborgene Schätze in unseren Daten findet Ihr hier.

08.09.2009 von Michael Lösler


InterGEO - Geodätische Woche - Deutscher Kartographentag

Mehr Messe für Geodäten an einem einzigen Ort geht wohl kaum. Vom 22. bis 24. September 2009 finden in der Fächerstadt Karlsruhe neben der InterGEO und der Geodätischen Woche auch der deutsche Kartographentag gemeinsam statt. Viel vor. viel dahinter.

13.08.2009 von Michael Lösler


Geoinformatikausbildung an der Hochschule Neubrandenburg

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Vermessung Brandenburg (1/2009) beschreibt der ehemalige Dekan des Fachbereichs Landschaftsarchitektur, Geoinformatik, Geodäsie und Bauingenieurwesen Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kresse die Umgestaltung der Studiengänge - speziell die beiden Ingenieurfächer Vermessungswesen und Geoinformatik- vom Diplominegnieur zum Bachelor bzw. Master. Er hebt die Zusammenarbeit mit den beiden Universitäten Rostock und Greifswald hervor, beschriebt die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und weist auf die überregional bestehenden Kooperationen hin. Aber auch die besonders gute Ausstattung der Labore und Instrumente haben letztlich dafür gesorgt, dass der Studiengang Geodäsie und Geoinformatik die Akkreditierung ohne Auflagen erhalten hat. Absolventen der Hochschule Neubrandenburg können demnach auch für den gehobenen und höheren Vermessungsdienst eingesetzt werden.

17.07.2009 von Michael Lösler


Vorlesung direkt auf der Brodaer Höhe

(ETK) Im Studiengang Vermessungswesen hatten die Studentinnen und Studenten der Hochschule Neubrandenburg in der letzten Woche Gelegenheit, auf der Brodaer Höhe direkt die Neuvermessung des Deutschen Haupthöhennetzes mit zu erleben, die bereits im vergangenen Jahr bundesweit begonnen wurde. Um aus den Messergebnissen Normalhöhen berechnen zu können, muß an ausgewählten Punkten noch die Fallbeschleunigung bestimmt werden. Dazu sind Jan Müller und Daniel Georg vom Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie aus Frankfurt zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Absolutgravimeter unterwegs. Eine ihrer Stationen ist der geodätische Grundnetzpunkt auf der Brodaer Höhe in Neubrandenburg. Professor Elfriede Knickmeyer, die das Fach Landesvermessung an der Hochschule Neubrandenburg in den Studiengängen Geodäsie und Geoinformatik lehrt, nutzte diese Gelegenheit zu einer Vorlesung vor Ort.

„Gebrauchshöhen“, erklärt Professor Knickmeyer, „werden in Deutschland nicht mehr als Meereshöhen sondern als „Normalhöhen“ bestimmt. Beides sind keine rein geometrischen Höhen, sondern sie sind physikalisch definiert, da es bei den meisten Anwendungen darauf ankommt, daß das Wasser zu kleineren Höhen hin, d.h. den Berg herunter fließt. Und Wasser richtet sich nun einmal nach der Schwerkraft, also nach der Fallbeschleunigung.“ Daß diese am Pol größer ist als am Äquator ist allgemein bekannt, Vermesser müssen auch ganz kleinräumige Veränderungen kennen. - Warum? - Die Abweichungen von einem geometrischen, ellipsoidischen Erdmodell können z.B. in den Alpen so groß werden, daß bei rein geometrischen Höhen z.B. ein 6000 t schwerer Güterzug, der auf „ebener“ Strecke mit 60 km/h fährt bis zu 240 kW (rund 325 PS) aufwenden müsste, um die Wirkung der Schwerkraft auszugleichen. In Mecklenburg-Vorpommern wären die Effekte kleiner, aber mit 13,5 kW (18,5 PS) auch nicht zu vernachlässigen. Wegen der Höhensysteme müssen sich Landvermesser auch um das Schwerefeld der Erde kümmern. Ein weiterer wichtiger Grund ist, daß hochgenaue Schweremodelle für die Bahnberechnung von Satelliten gebraucht werden, z.B. für die GPS-Satelliten, die die Landvermesser zur zentimetergenauen Positionsbestimmung einsetzen.

Wie die Schweremessungen bei der Berechnung der Gebrauchshöhen einfließen, haben die Studierenden bereits in vorangegangenen Vorlesungen gelernt. Nach einigen Ausführungen zur Entwicklung der Messtechnik bei der Schweremsssung (Gravimetrie) haben sie nun die Möglichkeit, eine Messung mit einem mobilen Absolutgravimeter, von denen es weltweit nur 20 gibt, selbst mitzuerleben. Zur Bestimmung der Fallbeschleunigung lässt man einen Körper fallen und misst Strecke und Zeit. Das hört sich einfach an. Da die Fallbeschleunigung aber mit einer Genauigkeit von einem Zehnmillionstel Meter pro Sekunde zum Quadrat (das ist die 7. Nachkommastelle!) gemessen werden soll, muß ein hoher instrumenteller und meßtechnischer Aufwand getrieben werden. Beim Aufbauen des Instrumentes erläutert Dr. Müller die Komponenten des ca. 500 000 Euro teuren Gerätes. Die Zeit wird mit einer Atomuhr gemessen, die Strecke mit einem Laserinterferometer. Im Messfahrzeug befindet sich die Stromversorgung, Steuerungselektronik und der Computer. Nach kurzer Zeit ist das System einsatzbereit und die Messung wird gestartet. Während der Probekörper - ein Prisma - mit einem leichten „Klack-Klack“ im Sekundentakt nur 7 cm frei fällt und anschließend mit einem kleinen „Fahrstuhl“ wieder in die Ausgangslage gebracht wird, beantwortet Müller unzählige Fragen: zum Laser, zur Form des Prismas, zum Einfluß von Erdgezeiten, Polbewegung und Wind. Der Experte lässt keine Frage unbeantwortet. Nach einem „Satz“ von 175 Fallversuchen erscheint neben vielen anderen Zahlen der Wert von 9,813 681 89 m/s2 auf dem Bildschirm. Das ist noch lange nicht das endgültige Ergebnis. Bis Müller zufrieden ist, wird das Prisma rund 4000 mal gefallen sein. Etwa einen halben Tag dauert das, dann ziehen Müller und Georg weiter zum nächsten geodätischen Grundnetzpunkt.

Für Professor Knickmeyer und ihre Studierenden wird es nicht der letzte Besuch auf der Brodaer Höhe sein. Die Vermesser nutzen den Brodaer Landschaftsgarten regelmäßig für Vermessungsübungen verschiedenster Art. Demnächst stehen aber erst einmal Prüfungen an. „Schwere ist ganz schön schwer,“ sind sich alle einig, aber die guten Berufsaussichten im Anschluß an das Studium motivieren.

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Elfriede Knickmeyer.

13.07.2009 von Michael Lösler


Absolutgravimeter A10 auf dem geodätischen Grundnetzpunkt Brodaer Höhe

Fachhochschulen haben sich der praxisnahen Ausbildung verpflichtet. So verwundert es nicht, dass auch Vorlesungen ausserhalb der konventionellen Hörsäle stattfinden - geschehen an der Hochschule Neubrandenburg, wo im Rahmen der Landesvermessung, die von Frau Prof. Dr. Elfriede Knickmeyer gelesen wird, Kollegen vom Bundesamt für Karthogrphie und Geodäsie (BKG) Frankfurt/Main zu besuch waren und ein Absolutgravimeter A10 auf dem Grundnetzpunkt Brodaer Höhe aufbauten. Vorlesung im Vermessungswesen direkt auf der Brodaer Höhe, anschaulicher geht es fast nicht mehr.

29.06.2009 von Michael Lösler


Zeitabhängige Messgrößen, verborgene Schätze in unseren Daten

Für Ingeniuergeodäten aber auch andere Interessierte könnte das 85. DVW-SeminarZeitabhängige Messgrößen, verborgene Schätze in unseren Daten am 07. und 08. September 2009 im Haus der Kirche in Kassel einen Besuch wert sein.

Mit modernen, in der Praxis inzwischen weit verbreiteten Messinstrumenten (z.B. zielverfolgende Tachymeter, GPS, Laserscanner) ist es heute leicht möglich, relativ hochfrequent aufgelöste Messreihen zu erzeugen. Zur Auswertung solcher Messreihen fehlt es in der Praxis aber oft an Methodenkenntnissen und Werkzeugen und Potentiale bleiben ungenutzt. Im Rahmen von Hochschulprojekten werden schon seit mehreren Jahren routinemäßig Methoden zur Analyse zeitabhängiger Größen angewendet. In der Praxis haben sie bisher aber nur eine geringe Verbreitung erfahren, obwohl sich durch deren Anwendung neue Tätigkeitsfelder erschließen lassen.

Ziel des Seminars ist es: Praktikern die Theorie und Methodik der Modellierung und Analyse von solchen Messreihen sowie die Möglichkeiten der geodätischen Sensoren bekannt zu machen.
Um eine möglichst große Gruppe Interessierter anzusprechen, sind die Vorträge bewusst vom theoretischen Anspruch her gering gehalten und sie werden anhand einfacher, praxisnaher Beispiele stark visualisiert.

Zielgruppen

  • Praktiker, die aufgrund neuer Sensorik in der Lage sind, Zeitreihen zu erfassen und erfahren wollen, wie sie sie weiter verarbeiten können.
  • Praktiker, die mit Monitoringaufgaben betraut sind und über eine reine Grenzwertanalyse hinaus weitere Analysen machen wollen.
  • Interessierte Ingenieurgeodäten, auch aus dem Hochschulbereich, die sich in die Thematik einarbeiten oder ihr Wissen erweitern wollen.

Weitere Informationen sind unter http://www.zm2009.inmetris3d.de/ verfügbar.

22.06.2009 von Michael Lösler


Haftungsfragen im Vermessungswesen

Haftungsfragen im Vermessungswesen - mit dieser wichtigen Thematik befasst sich am 15. Juni 2009 Dr. Holthausen bei GfG-Fortbildungsseminar. Das Seminar findet nicht wie üblich im Raum 109 statt sondern im Hörsaal 3 des Hauptgebäudes der Hochschule. Die Kosten für diese Fortbildungsveranstaltung betragen 50,- Euro und sind bis zum 11. Juni 2009 zu erbringen.

  • 10:00 bis 11:30 Uhr
    Einführung – Überblick über Haftungsgrundlagen im Vermessungswesen Amtshaftung im Vermessungswesen Vertragliche Haftungsansprüche
  • 11:45 bis 13:00 Uhr
    Gesetzliche Schadenersatzansprüche Haftung aus Verträgen mit Schutzwirkung zugunsten Dritter Haftung des gerichtlichen Sachverständigen im Vermessungswesen
  • 13:45 bis 15:00 Uhr
    Überblick zur Berufshaftpflichtversicherung Aufklärungs- und Beratungspflichten Haftung der Vermessungsstellen im Kontext zur Haftung anderer Baubeteiligter
  • 15:15 bis 16:00 Uhr
    Was ist im Haftungsfall praktisch zu beachten?

28.05.2009 von Michael Lösler


Integration von Koordinatentransformation in JAG3D

Auch wenn es zwischenzeitlich immer mal wieder ein Update für das Netzausgleichungsprogramm JAG3D gegeben hat, möchte ich das aktuelle hier mal wieder erwähnen. Es sind einige neue Features hinzugekommen. So können zum Beispiel nun auch (strenge) Bedingungen ins Modell wie z.B. Rechtwinkligkeit oder Parallelität mit aufgenommen werden. Ferner bietet JAG3D durch das neu geschriebene Modul CoordTrans eine Vielzahl an Transformationen im Eindimensionalen, in der Ebene und im Raum. Derzeit sind bereits über 15 Transformationen implementiert. Die Datenaufbereitung und -analyse ist vergleichbar mit der aus JAG3D für die hybride Netzausgleichung. Die aktuelle Version gibt es im Servicebereich oder auf der Projektseite von sf.net.

Ferner ist ein neuer Artikel, der vor allem die Geodäten unter Euch, die im Bereich der (präzisen) Ingenieurgeodäsie tätig sind, interessant sein dürfte. Es geht um die banal erscheinende Frage der Kippachshöhenbestimmung von Instrumenten, da bei höheren Genauigkeitsanforderungen das Messen mit dem Zollstock nicht ausreichend ist.

Last but not least gibt es ein neues Büchlein von zwei Mitgliedern dieser Seite in unserer Online-Bibliothek.

22.05.2009 von Michael Lösler


Fachhochschulen - sie setzen auf praxisnahe, kompakte Ausbildung

Das Studium an einer Fachhochschule, die sich eine praxisorientierte Ausbildung auf die Bildungsfahne geschrieben haben, wird zunehmend beliebter. Zu dieser Meinung kommt zumindest das Nachrichtenmagazin FOCUS in seiner Aktuellen Ausgabe (18/2009). Die Gründe sind vielfältig. Neben der besonders engen Verbindung von Theorie und Praxis, profitieren die Fachhochschulen vor allem durch die Bologna-Reform und der damit verbundene Umstellung auf die europäisch anerkannten Abschlüsse Batchelor und Master. Der Zusatz (FH) im akademischen Titel entfällt damit, sodass Fachhochschulabsolventen einen gleichwertigen Abschluss gegenüber ihren Universitätskommilitonen erhalten. Besonders beliebt sind, so der FOCUS, Studienrichtungen der Wirtschafts- und Ingenieurewissenschaften. Sollte bspw. die Fachhochschule in Hamburg künftig auch den Doktortitle vergeben dürfen, ein Privileg welches bisher nur den Universitäten vorbehalten war, fällt hier vermutlich auch die letzte Barriere für die am Puls der Wirtschaft arbeitenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

02.05.2009 von Michael Lösler


Lageplan nach der BauVorlVO

Die Gesellschaft zur Förderung der Geodäsie e.V. (GfG) läd zum Fortbildungsseminar Lageplan nach der BauVorlVO am 6. Mai 2009 ganz herzlich an die Hochschule Neubrandenburg ein. Das Seminar, welches im Seminarraum 109 des Laborgebäudes (Haus 2) statt findet und von Herrn Wißuwa geleitet wird, ist derzeit wie folgt geplant:

9:30 bis 11:00 Uhr

  • Anforderungen an die Flurkarte als Bestandteil der Bauvorlagen
  • Lageplan vom Planverfasser oder von der Vermessungsstelle?
    • Gebäude näher als 0,5 m an der Grundstücksgrenze
    • Abstandsfläche dichter als 0,5 m an der Grundstücksgrenze
    • festgestellte Grundstücksgrenze
  • kurzer Exkurs in das Abstandsflächenrecht nach § 6 LBauO M-V
    • Unterschiedliche Giebel- und Traufseitenabstandsflächen
    • das privilegierte Wohnhaus
    • mittlere Wandhöhe und das Dach
    • privilegierte Nebengebäude
    • Verlust des Bestandsschutzes mit Auswirkungen auf den Lageplan

11:15 bis 12:45 Uhr

  • ausgewählte erforderliche Inhalte des Lageplanes
    • vorhandene bauliche Anlagen auf dem Grundstück und den Nachbargrundstücken
    • öffentliche Leitungen
    • Baulastflächen
    • Festsetzungen von B-Plänen
    • das geplante Bauvorhaben
    • Höhenangaben
    • Abstände und Abstandsflächen
  • Verzichtbarkeit des Lageplanes

13:30 bis 14:30 Uhr

  • Praktische Beispiele zu schwierigen Lageplänen

Weitere Infos sind auf der Hochschulseite verfügbar!

 

18.04.2009 von Michael Lösler


Frohe Ostern

Wir wünschen all unseren Besuchern ein schönes Osterfest!

12.04.2009 von Michael Lösler


Die moderne Ausstattung im Studiengang Vermessungswesen hat mich überzeugt

Warum studiert man eigentlich Vermessungswesen? Genau dieser Frage ist man nun wohl auch an der Hochschule Neubrandenburg kürzlich nachgegangen und hat dazu Lisa Knaack aus dem derzeitigen 4. Semester befragt. Mathematisches Interesse, Freude am praktischen Arbeiten und die moderne Ausstattung der Hochschule waren wohl ausschlagsgebend. Den ganzen Artikel gibts hier zum nachlesen.

09.04.2009 von Michael Lösler


Absolventenverabschiedung im Fachbereich LGGB

Der Fachbereich Landschaftsarchitektur, Geoinformatik, Geodäsie und Bauingenieurwesen (LGGB) läd morgen, am 3. April 2009, zur Absolventenverabschiedung mit Übergabe der Diplom-, Bachelor- und Masterurkunden ganz herzlich ein. Weitere Informationen sind auf der Hochschulseite verfügbar. Allen Absolventen wünschen wir auf diesem Weg alles gute für die berufliche Zukunft!

02.04.2009 von Michael Lösler


GOCE im All

Nachdem der Start bereits gestern gegen 15:20 Uhr (MEZ) erfolgen sollte, dann aber wegen erneuten Problemen verschoben wurde, ist der neue Satellit nun endlich im All. GOCE (Gravity field and steady-state ocean circulation explorer) startete heute planmäßig 15:20 Uhr (MEZ). Der Start konnte via webcam auf der ESA Seite direkt mitverfolgt werden.

17.03.2009 von Michael Lösler


Geoinformatics 2008 am GFZ Potsdam

Vom 11.06. bis 13.06.2008 findet am GeoForschungsZentrum Potsdam die internationale Fachtagung Geoinformatics 2008 statt, die gemeinsam mit der Geological Society of America und dem US Geological Survey ausgerichtet wird. Die beiden vorangegangenen Veranstaltungen 2006 in Reston, Virginia, und 2007 in San Diego, Kalifornien, waren beide ein großer Erfolg und spiegeln die dynamische Zunahme der Bedeutung der Informatik für die Geowissenschaften wider.

Die Fachtagung Geoinformatics 2008 bietet ein internationales Forum für den Einsatz von Informatik in den Geowissenschaften zur Analyse, Modellierung und Visualisierung von Daten und die Anwendung dieser neuen Werkzeuge in e-Science.

Teilnehmer können sich über die Konferenz-Webseiten online anmelden. Bis zum 30.04.2008 können auch noch Fachbeiträge angemeldet werden. Einzelheiten zur Konferenz, den Beitragsthemen und die Anmeldung finden Sie unter http://gi2008.gfz-potsdam.de im Internet.

Weitere Details kann sicher auch Andre beantworten.

14.03.2009 von Michael Lösler


Schicker Späher vermisst die Welt neu

Beim Lesen auf den wissenschaftlichen Seiten des SPIEGEL-Onlineportals hab ich mich doch gleich wieder an vergangene Vorträge erinnert gefühlt, die nie gehalten werden mussten, nämlich zu den Projekten CHAMP, GRACE und GOCE. Letzteres startet nächsten Montag, wie SPIEGEL-ONLINE in einem interessanten Artikel zu berichten weiß...

Etwas mühsamer (und ungenauer) war die Vermessung zu Zeiten des römischen Reiches, was in der letzten Printausgabe des selbigen Hamburger Magazins nachzulesen ist.

13.03.2009 von Philipp Radtke


Besuch des GfG-Weiterbildungsseminars zur Ausgleichungsrechung hat sich gelohnt...

Heute war das angekündigte GfG-Seminar Ausgleichungsrechnung mit Interpretation der Ausgleichungsergebnisse an der Hochschule Neubrandenburg, welches mit gut 60 Teilnehmern sehr gut besucht war. Das eintägige Seminar unter der Leitung von Prof. Foppe war straff organisiert und ging bis in den späten Nachmittag hinein.

Den zu diesem Weiterbildungsseminar gereichten Tagungsband habe ich in der Bibliothek kurz zusammengefasst und ist dort als Download verfügbar.

Repetitorium zur Fehlerlehre und Statistik und Ausgleichsrechnung

05.03.2009 von Michael Lösler


GFG-Seminar: Auffrischungskurs Ausgleichungsrechnung mit Interpretation der Ausgleichungsergebnisse

Logo der Gesellschaft zur Förderung der Geodädie an der Hochschule Neubrandenburg e.V.
GFG e.V.

die Gesellschaft zur Förderung der Geodäsie läd am 5. März 2009 an die Hochschule Neubrandenburg zu einem Auffrischungskurs zum Thema Ausgleichsrechnung herzlich ein. Dieses Fortbildungsseminar findet unter der Leitung von Prof. Dr. Foppe im Laborgebäude der Hochschule im Seminarraum 109 statt und umfasst folgende Themenbereiche:

  • 9:30 bis 11:00 Uhr - Grundlagen der Ausgleichungsrechnung (Prof. Dr. Foppe)
    • Grundbegriffe der Statistik
    • Ausgleichung Vermittelnder Beobachtungen (Gauß-Markov-Modell)
    • Allgemeinfall der Ausgleichungsrechnung (Gauß-Helmert-Modell)
    • Ausgleichung Bedingter Beobachtungen
  • 11:00 bis 11:15 Uhr - Kaffeepause
  • 11:15 bis 13.00 Uhr - Grundlagen der Ausgleichungsrechnung (Prof. Dr. Foppe)
    • Anwendungen, praktische Beispiele
    • Netzausgleichung, Datumsverfügung
    • Regressionsmodelle
    • Anwendung bei der Homogenisierung von Flurkarten
  • 13:00 bis 13:30 Uhr - Mittagspause
  • 13:30 bis 15:00 Uhr - Interpretation der Ausgleichungsergebnisse (Prof. Dr. Foppe)
    • Konfidenzbereiche/-ellipsen
    • Statistische Tests
    • Varianzkomponentenschätzung
    • Zuverlässigkeitsparameter
  • 15:00 bis 15:15 Uhr - Kaffeepause
  • 15:15 bis 16:30 Uhr - Erfahrungen beim Einsatz von Systra bei der Qualitätsbeurteilung von Liegenschaftsvermessungen (Herr Hoffmann)

11.02.2009 von Michael Lösler


Hochschule ist ganz schön vermessen - Geodäten feierten 15. Geburtstag

Mecklenburger Blitz
Mecklenburger Blitz

Unter der Überschrift:Hochschule ist ganz schön vermessen - Geodäten feierten 15. Geburtstag hat der Vier Tore Blitz Neubrandenburg in seiner aktuellen Ausgabe folgenden Artikel abgedruckt:

Neubrandenburg/vtb/etk. "Die Vermessung der Welt" - der Roman von D. Kehlmann führte über Wochen die Bestsellerlisten an. Heutigen Vermessern (oder "Geodäten") wird solche Beachtung nur selten zuteil - auch wenn ohne ihr Zutun sprichwörtlich mit mehrerlei Maß gemessen würde, das Eigentum an Grund und Boden ungesichert wäre und Ingenieurprojekte wie die Rügenbrücke nicht verwirklicht werden könnten. Ausnahmen gibt es: so wurde am vergangenen Wochenende an der Hochschule Neubrandenburg unter großer Beteiligung von Gästen aus Ministerien, Ämtern und Ingenieurbüros der 15. Geburtstag des Studienganges Vermessungswesen begangen.

Beim geodätischen Fachforum informierten sich Schülerinnen, Studierende und Fachpublikum anhand von Vorträgen von Absolventen des Studiengangs und von Berufskollegen über die sehr vielfältigen Facetten dieses Ingenieurberufes und die hervorragenden Berufsaussichten. Gauß und Humboldt hätten die Landesvermessung wiedererkannt, sich aber sicher über die zum Einsatz kommenden Satellitenmethoden sehr gewundert. An die virtuelle Fahrt durch das mit Hilfe von Laserscanning erzeugte dreidimensionale Datenmodell einer Eisenbahntrasse hätten sie sicher in ihren kühnsten Träumen nicht gedacht, ebenso wenig wie dass ihre Nachkommen sich mit Themen wie Neuordnung des ländlichen Raumes oder mit Standorten für alternative Energieerzeugung befassen würden.
Am Samstagabend trafen sich Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs, die teilweise im wahrsten Sinne in die weite Welt gezogen sind, mit ihren Professoren zum Feiern und zum Austausch über vergangene und neue Zeiten. Und wie bei Gauß und Humboldt war die Begeisterung für den Beruf so groß, dass einige das leckere Buffet zunächst stehen ließen und sich stattdessen eines der modernsten Kalibrierlabore Deutschlands anschauten! Wer sich zu Geodäsie nicht bei Kehlmann sondern bei den Experten informieren will, kann dies unter www.hs-nb.de oder www.diegeodaeten.de tun.

Mit freundlicher Genehmigung von Jens Kuhn, Verlagsleiter Mecklenburger Blitz Verlag, 26.01.2009.

26.01.2009 von Michael Lösler


Hochschulinformationstag 2009

Am 4. April 2009 läd die Hochschule Neubrandenburg herzlich zum diesjährigen Hochschulinformationstag im Zeitraum zwischen 10:00-14:00 Uhr ein. An diesem Tag können Informationen zu den angebotetenen Studienrichtungen sowie der neuen Abschlüsse eingeholt werden. Geodäsie Interessierte können sich hier über die Fachrichtungen Vermessungswesen und Geoinformatik informieren und sich dann für ersteres entscheiden... ;-)

20.01.2009 von Michael Lösler


Geodätisches Fachforum - 15 Jahre Geodäsie in Neubrandenburg

Vor 15 Jahren wurde in Neubrandenburg der Studiengang Vermessungswesen durch Gründungsprofessor Dr.-Ing. Ernst Heinrich Knickmeyerins ins Leben gerufen, genauer gesagt zum Wintersemesters 1993/94. In enger Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Bochum, die auch in der Gegenwart noch als Diskussionspartner zur Verfügung steht z.B. bei der Einführung des Bachelor/Master Studiengangs, wurde der Grundstein gelegt. Auch die jährlichen Exkursionen der Studierenden beider Einrichtungen sind ein Zeugnis dieser Symbiose.

Das der Hochschulstandort Neubrandenburg, insbesondere der Fachbereich Geodäsie, aufgrund seiner noch jungen Jahre eines der modernsten Wissenseinrichtungen darstellt, ist wohl unumstritten. Wo Absolventen tätig sind bzw. einen Arbeitsmarkt erschließen können, wurde in den Vorträgen am Vormittag gezeigt. Im Liegenschaftskataster, der Softwareentwicklung bis hin zur Selbstständigkeit haben junge Ingenieure überregional Fuß gefasst – Herzlichen Glückwunsch.

17.01.2009 von Michael Lösler


Gefahr durch GPS

Mit der Schlagzeile Gefahr durch GPS wirbt die Zeitschrift Wunderwelt Wissen um die Gunst von Leser. Das Magazin, welches in Verbindung mit dem pro7 Magazins Galileo steht, zeigt in der aktuellen Auflage die technischen Möglichkeiten zur Überwachung von Mitmenschen auf. Bereits auf der InterGEO in Bremen wurden Systeme vorgestellt, die Daten von Maschinen per Satellitensytem registrieren. Natürlich alles zur Analyse des Effizienzgrades der eingesetzten Geräte. Wehe dem, der hier böses denkt...

14.01.2009 von Michael Lösler