- InterGEO - (m)ein Fazit
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Nachdem ich bereits letztes Jahr in München die Fachmesse fürs Vermessungswesen, die InterGEO , besucht hatte und begeistert war, führte auch dieses Jahr kein Weg daran vorbei. Austragungsort war die sächsische Messestadt Leipzig . Bereits im Vorfeld war die Idee aufgekommen, die Messe auch als Jahrgangstreffen mit zu nutzen. Gut die Hälfte des Studienjahrgangs 2002 konnte letztlich den Termin wahrnehmen, so dass wir mit sechs Leuten vor Ort waren.
Gegen 15:00 Uhr trudelten wir bei unserer Ferienwohnung ein. Ein Anruf bei der Hausverwaltung ergab, dass wir eine Unterkunft ganz oben (4. Stock) in einem Altbau hatten; den Schlüssel fänden wir unter der Fußmatte. Ehrlich gesagt, mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Der erste Blick in die Behausung erinnerte mich irgendwie an Zornow , wo wir 2004 im Rahmen der Hauptvermessungsübung eine Woche messen durften. Der grundlegende Unterschied war: es gab Betten (und Milben). Die Wohnung bot drei Wohn- und Schlafzimmer , eine Küche , ein Bad und eine Abstellkammer. Die Ausstattung war spartanisch . Der erste gemeinsame Ausflug diente dem Ziel, die morgendliche Nahrungsaufnahme sicherzustellen. Da Flip sich als einigermaßen ortskundiger Führer erwies, führte der Weg in ein kleines Städtchen am Rande Leipzigs. Welche Dinge als lebensnotwenig und welche eher als Mittel zum Zweck gedacht waren, kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Hervorheben möchte ich jedoch, dass für nur sechs Personen ein kleiner Becher Margarine reicht! Am Abend sind wir dann in die Stadt, um dort ein wenig zu schlendern und Hunger und Durst zu stillen. Letzterer war selbst in der Wohnung kaum zu bändigen...
Hier lässt sich aus fachlicher Sicht der Hauptbahnhof hervorheben, in dem derzeit kontinuierliche Überwachungsmessungen vollautomatisch stattfinden, da dieser untertunnelt wird - dem geübten Auge entging dies nicht.
Am nächsten Morgen ging es gegen 10:00 Uhr zur Messe, nachdem man zünftig gefrühstückt hatte. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ging es in Richtung Bahnhof, wo dann mit Linie 16 das Messeziel erreicht werden sollte. Am Bahnhof gesellten sich noch fünf Exil-Neubrandenburger aus höheren Jahrgängen zu uns - schöne Grüße! Die Messe selbst teilte sich auf zwei Hallen auf. Der Stand der Hochschule war gleich direkt am Eingang der Halle 1. Plakate von abgeschlossenen Diplomarbeiten , MFP und Mofa-S zierten die drei Standwände. Dieses Konzept war auch bei anderen Hochschulen vorzufinden. Die erste Halle wurde nach einem systematischen Schema abgelaufen, um alles einmal gesehen zu haben. Die Informationsflut reichte, um sich in Halle zwei auf eine abgespeckte Version zu einigen. Verpflegung gab es zu messetypischen Preisen.
Gegen 17:30 Uhr liefen die ersten Pinguine beim schweitzer Unternehmen Leica herum. Neben Getränken wurden kleine Snacks gereicht. Kontinuierlicher Nachschub sorgte für ein Völlegefühl und stellte die Grundlage fürs weitere. Im Verlauf des Abends wechselten wir die Stände hin und wieder. Einen längerer Aufenthalt legten wir letztlich noch bei Trimble ein, wo Der gute Geist der Messtechnik für Unterhaltung sorgte. Gegen 23:00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen, um nicht die kostenfreie Heimfahrt zu riskieren. Der Abend endete in etwa so, wie der am Tag zuvor.
Heute, am Donnerstag, hieß es dann Bye-bye zu sagen. Die Wohnung wurde bezahlt und wieder in ihren (spartanischen) Ausgangszustand versetzt. Übrig gebliebene Getränke wurden aufgeteilt und die Margarine entsorgt.
Resümierend muss ich sagen: es hat sich gelohnt. Ich denke, die Kombination aus Messe und Treffen sollte weitergeführt werden - im nächsten Jahr hätten wir bereits eine Art Tradition. Auch meine fünf Begleiter sahen das wohl ähnlich und in Bremen war ich ja auch noch nie...
Bilder von der Messe findet Ihr unter Informationsveranstaltung - InterGEO - Leipzig 2007 in unserer Galerie27.09.07 - 22:51
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