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<title>Das GEO-Forum - Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau</title>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/</link>
<description>DieGeodaeten.de ist ein geodätisches Portal, welches von Vermessungsingenieuren der HS Neubrandenburg ins Leben gerufen wurde. Neben Neuigkeiten aus den Bereichen Geodäsie und Geoinformatik werden Buchempfehlungen oder Downloads angeboten.</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>sofern wir den Auftrag erhalten</p>
</blockquote><p>Ich dachte das war schon klar!?</p>
<blockquote><p>und leider fehlt uns auch, da sehr selten benötigt, die Zusatzsoftware für Achsen.</p>
</blockquote><p>Oh - also nicht nur älteres Gerät, sondern dieses auch noch mit nicht ausreichender Software.<br />
Ich muss sagen, daß ich ohne Achsfunktionen total aufgeschmissen wäre (ok, bei mir ist es auch exklusiv der Straßenbau und nix Anderes). Und ich dachte, daß auch ein Verm.-Büro auf lange Sicht nicht ohne könnte...<br />
Wenn ich mich recht erinnere, kostet die Nachrüstung so um die 1.200€. Da müsste man mal Kosten-Nutzen-Analyse durchziehen!</p>
<blockquote><p>Bei kleinen Abschnitten haben wir oftmals das Programm &quot;Schnurgerüst&quot; verwendet</p>
</blockquote><p>Davon haben meine Ex-Kollegen in Thüringen auch immer geredet. So richtig konnte ich mir nie vorstellen, wie das konkret abläuft, da ich schon so meine Schwierigkeiten beim eigentlichen Einsatz dieses Programmes hatte... <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/cool.gif" alt=":cool:" title="Cool!" /> </p>
<blockquote><p>die Achse mit den Kontrollpunkten im Innendienst vorbereiten<br />
draussen über die direkte Punktabsteckung </p>
</blockquote><p>Wenig elegant, aber in der Tat wohl auch nicht großartig langsamer als den Punkt draußen über die Achse &quot;zu suchen&quot;...</p>
<blockquote><p>[...] da das Autobahnamt als oberer Auftraggeber die Daten so aufbereitet haben will, dass jeder Punkt einer Schicht über dem der anderen Schichten liegt.</p>
</blockquote><p>DAS hätte man sich ja auch wieder denken können! <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/angry.gif" alt=":angry:" title="sauer" /> <br />
Ich merke das auch immer wieder, daß eine vernünftige Datenverarbeitung mit Stand 2012 an den übergeordneten Ämtern scheitert, du noch mit Stand 1990 zu arbeiten scheinen.</p>
<p>Wie oft ich schon daran gescheitert bin, einfach mal einen .dwg-Plan zu übersenden zwecks anklickbarer Kontrolle... Aber nein - das Amt &quot;am anderen Ende des Projektes&quot; (oder die dazugehörige 60-jährige &quot;Fachkraft&quot; ) kann sowas &quot;Neumodisches&quot; natürlich nicht bearbeiten... <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/no.gif" alt=":no:" title="no no" /> </p>
<blockquote><p>aber der Aufwand im Innendienst an jeder benötigten Stelle wieder einen Punkt zu erzeugen ist sicherlich wieder mühsamer, als den vor Ort gleich abstecken zu können</p>
</blockquote><p>Aber da hättet ihr zumindest etwas Zeit (schnell messen, beliebig lange auswerten).<br />
Draußen schieben die euch von der Strecke, wenn ihr zu langsam seit. Da nimmt keiner Rücksicht!</p>
<p>Deshalb hier mein Fazit: Kontrolliert rangehen an die Vergabe! Keine Optimalbedingungen voraussetzen (die wird's sicher nicht geben), auch wenn der Auftrag dann vll. nicht kommt.<br />
Was habt ihr davon, wenn ihr später nicht zurande kommt mit den Bedingungen. Dann tragt ihr Geld hin, statt welches zu verdienen...</p>
<p>Ich kann nur nochmal betonen, daß zwischen den einzelnen Arbeitsschritten (fräsen, diverse Aspahltschichten auftragen) eher Stunden vergehen als Tage. Und gerne wird auch fast rund um die Uhr asphaltiert (zumindest wird meist die Helligkeit zu 100% ausgenutzt).</p>
<p>Alles Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt...!</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3743</link>
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<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 23:11:36 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>philipp</dc:creator>
</item>
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<title>Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Zunächst möchte ich mich für die zahlreichen Antworten bedanken und feststellen, dass es doch viele Herangehensweisen gibt (einige gut, andere weniger praktikabel (Laserscanning mit Flugzeug)).<br />
Letztendlich wird es wohl auf die Arbeit mit dem Tachymeter hinauslaufen, da es sich um eine der schnellsten und somit effektivsten Möglichkeiten handelt (im privaten Sektor immer sehr wichtig) und zum Thema der Genauigkeit, wie hier auch schon festgestellt, sicherlich ausreichend.<br />
Technisch verfügen wir über etwas ältere Instrumente, wie philipp schon richtig schrieb noch das TCR 1103 von Leica, und leider fehlt uns auch, da sehr selten benötigt, die Zusatzsoftware für Achsen.<br />
Bei kleinen Abschnitten haben wir oftmals das Programm &quot;Schnurgerüst&quot; verwendet, was aber für lange Strecken (mit vielen Wechseln zwischen Geraden und Bögen) sehr aufwendig und fehlerbehaftet ist (vor allem bei Bögen mit dem Radius).<br />
Somit wird es bei uns sicher daraus hinauslaufen, sofern wir den Auftrag erhalten, das wir uns die Achse mit den Kontrollpunkten im Innendienst vorbereiten und draussen über die direkte Punktabsteckung gehen. Wenn man nacheinanderfolgende Punktnummern wählt, geht dies auch recht schnell.<br />
Der angesprochene Vergleich über das DGM, wobei man nicht genau die Lage der Punkte bei den einzelnen Schichten erreichen muss, wird da wohl auch nicht funktionieren, da das Autobahnamt als oberer Auftraggeber die Daten so aufbereitet haben will, dass jeder Punkt einer Schicht über dem der anderen Schichten liegt. Die Daten wollen sie nämlich wieder in eines ihrer Sstem einlesen (das hatten wir schon mal bei einem Parkplatz an der Autobahn). Vom Messen her wäre das sicher eine schöne Methode, aber der Aufwand im Innendienst an jeder benötigten Stelle wieder einen Punkt erzeugen ist sicherlich wieder mühsamer, als den vor ort gleich abstecken zu können und eventuelle Höhenfehler, wie schon erwähnt, gleich vor Ort mit Spray zu markieren.<br />
Sobald mehr rauskommt, kann ich mich ja noch mal melden.</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3739</link>
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<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 09:43:22 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>priller</dc:creator>
</item>
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<title>Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andy,</p>
<p>ich meinte zuletzt eigentlich das Leica TC1103 - mein altes Gerät bis letzten Sommer.<br />
Das gleiche hat meiner Meinung nach auch Priller im Einsatz. Als 1-Mann-Gerät ist es dabei nicht so der Hit, weil es gerne mal dauert, wenn es einen verloren hat...</p>
<p><br />
Das S6 kann DGM... denke ich! <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/wink.gif" alt=";)" title="zwinker" /><br />
Hab ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht so mit beschäftigt, aber gehört/gesehen hab ich das glaube ich schon mal...</p>
<p>Ich hatte zuletzt per Achse/Gradiente/Querprofile einen beliebigen Punkt auf der neuen Straßendecke angesteuert und kontrolliert, ob die Decke stimmt (und ob mein S6 eine solche Kontrolle einfach hinbekommt <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/smile.gif" alt=":)" title="grins" /> ).</p>
<p>Tja - das geht super!<br />
Er zeigt mir jederzeit on-the-fly Station, Achsabstand und Höhenunterschied zur Sollhöhe an (am Aufnahmepunkt, nicht auf die Gradiente bezogen). Wurde die Deckenhöhe zur Profilbildung genutzt (was ja der Normalfall sein sollte), sollte delta-h also 0 betragen - was bei mir auch tatsächlich so angezeigt wurde (natürlich selten genau 0, eher so +-0,00x). Haben wir also mal wieder perfekt gebaut!!! <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/biggrin.gif" alt=":D" title="lach" /></p>
<p>In gewisser Weise spannt die Kombi &quot;Achse/Gradiente/Profile&quot; ja auch ein DGM auf. Das, was man darunter allerdings klassischerweise versteht, soll aber eben auch funktionieren (wie du schon sagst), nur kam ich da noch nicht zu mangels Einsatzmöglichkeit...</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3735</link>
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<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 19:33:25 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>philipp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Flip,</p>
<p>kann ein S6 nicht ein DGM hinterlegen? Dann das Soll-DGM erzeugen und raus gehts.<br />
Zumindest hat das ein Trimblevertreter gesagt, der uns ein S3/S6 verkaufen will. </p>
<p>Achsbezogenen Absteckungen sollen kein Problem sein und wenn dann noch ein DGM hinterliegt...</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3734</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3734</guid>
<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 18:58:16 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>AWO</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bestimmung von Aufbaustärken im Straßenbau (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[...] hat man, wenn man ein entsprechendes Formular parallel fuehrt zusaetzlich die Ergebnisse sofor zur verfuegung. <br />
Das ist z.B. wichtig um der Asphaltkolonne/Fraesskolonne entsprechende Instruktionen zu geben d.h. Korrekturen vorzunehmen.</p>
</blockquote><p>Da würde ich mich lieber mit 'ner Spraydose bewaffnen und die Differenzen auf die Straßen sprühen (sollte man natürlich nicht mehr nach Auftrag der Deckschicht machen  <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/lol.gif" alt=":lol:" title="lol" />  - und bei nasser Straße klappt das auch nicht (Papier ist dann allerdings auch meist nass))...</p>
<blockquote><p>1. Standpunkte fuer die verschiedenen Messungen/Layer moeglichst an etwa die gleiche Position gleich legen. Innerhalb 5m sollte ausreichend sein.</p>
</blockquote><p>Sicher nicht von Nachteil. Kommt aber denke ich automatisch, daß man einen einmal für gut befundenen Standpunkt wieder ansteuert. Ob das nun auf 5 m genau sein muss...?<br />
 </p>
<blockquote><p>2. zur Bestimmung der Standpunkte immer die gleichen Anschlusspunkte benutzen.</p>
</blockquote><p>Dürfte sich auch meist automatisch so ergeben - meist hat man ja eh nur max. 4-5 Punkte in Messweite und hat dementsprechend wenig Alternativen.</p>
<blockquote><p>3. Die Abschnitte fuer die einzelnen Profile vom gleichen Standpunkt messen. [...]</p>
</blockquote><p>Wird sich auch automatisch ergeben.<br />
Stimme auch zu, daß &quot;Randprofile&quot; von 2 Seiten aufgemessen schon mal Abweichungen produzieren (was ja eigentlich nicht sein sollte).</p>
<p>Ob man das aber immer so hinbekommt?<br />
Erfahrungsgemäß tut sich am Dienstag ein Hindernis auf, daß am Montag noch nicht da war (z.B. die wartenden Asphalt-LKW - die machen nicht so leicht Platz, nur weil ich das gerne hätte! Der Vermesser ist leider-Gottes in der Rangordnung auf der Baustelle eher unten angesiedelt - erst recht als externer Dienstleister!!!).</p>
<blockquote><p>4. Dazu macht es Sinn dass man die gemessenen Abschnitte(station anfang/ende) in einer Skizze/Tabelle dokumentiert. Ebenso die grobe Lage der Standpunkte und benutzten Anschlusspunkte.</p>
</blockquote><p>Du schreibst 'ne Menge auf, wa? <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/tongue.gif" alt=":-P" title="bÃ¤h" /></p>
<p>Ich bin dazu übergegangen, möglichst wenig zu schreiben. Standpunkte finde ich auch so grob wieder, Abschnittsendprofile kann man auch an Ort und Stelle vermarken (z.B. Sprühfarbe).</p>
<p>Sicher muss man auch mal was schriftlich festhalten - ist ja leider so.<br />
Aber das sind dann meist eher irgendwelche vertraglichen Dinge (ala: Polier-bestätigt-meine-Anwesenheit-und-Messdurchführung)</p>
<blockquote><p>Zu der Problematik Erstellung der Daten Roadrunner und aehnlicher Software. [...]</p>
</blockquote><p>Achsen und Gradienten sind ja auch das geringste Problem, stimmt.<br />
Und das die Profile in diesem Fall hier recht einfach sein dürften hatte ich ja auch schon zugegeben.<br />
Ich hatte letztens aber eine 6 km lange neue Umgehungstraße mit Quergefälle von -6% bis +6% inklusive andauernder Aufweitungen und Verengungen. Da hat man dann Arbeit (die Randpunkte mussten nämlich genau bestimmt werden zur Absteckung - pauschal mal 20 m rechts und links raus ging da nicht).</p>
<p>Aber nochmal: Hier könnte es in der Tat recht fix gehen...</p>
<p>------</p>
<p>Wo steckt denn eigentlich der Threadersteller, hä? <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/waving.gif" alt=":waving:" title="winken" /></p>
<p>Metert ihr noch mit dem TC1103 rum, Priller?</p>
<p>Da wissen wir ja beide, das du mit 2-Mann schneller wärst als mit 1-Mann-Variante (wehe, es fährt ein LKW etwas länger durchs Bild, nicht wahr? <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/wink.gif" alt=";-)" title="zwinker" /> ).</p>
<p>Und wenn ich mich recht an mein altes Gerät erinnere, ist die hier von uns vorgeschlagene Variante mit direktem Anzeigen-lassen der Position im Verhältnis zur Achse/Gradiente/Sollhöhe gar nicht so einfach zu realisieren, oder?</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3733</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=3733</guid>
<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 17:30:41 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>philipp</dc:creator>
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