<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Das GEO-Forum - Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote</title>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/</link>
<description>DieGeodaeten.de ist ein geodätisches Portal, welches von Vermessungsingenieuren der HS Neubrandenburg ins Leben gerufen wurde. Neben Neuigkeiten aus den Bereichen Geodäsie und Geoinformatik werden Buchempfehlungen oder Downloads angeboten.</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und danke für die umfangreiche Rückmeldung,</p>
<p>in der Tat sieht der Steckzapfen des First- und Fußpunktlotes nicht mehr ganz so berauschend aus...<br />
Bin allerdings auch bisher zeitlich noch nicht dazu gekommen, nochmals die Sache näher zu beleuchten und zu untersuchen... (ich hoffe ich finde nächstes Wochenende die Zeit dazu <img src="http://forum.diegeodaeten.de/images/smilies/biggrin.gif" alt=":-D" title="lach" />  )</p>
<p>Was mir allerdings schon aufgefallen ist, sind offenbar doch deutliche Toleranzen zwischen verschiedenen Dreifussmodellen vorganden was das Spiel in der Steckzapfenaufnahme angeht (Zeiss Kugelfuss Zeiss RecElta Dreifuss Zeiss Alternativdreifuss statt Kugelfuss für TH2/Th42 - der schwarze runde ohne Libelle)<br />
Wobei das ja theoretisch nicht so dramatisch sein sollte, da der Zapfen ja immer in die selbe Richtung gleich angedrückt wird beim Klemmen?</p>
<p><br />
Melde mich nochmals, sobald ich etwas Zeit gefunden habe mich nochmals an dem Lot zu probieren.</p>
<p>Grüße</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7080</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7080</guid>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 21:35:01 +0000</pubDate>
<category>Instrumente</category><dc:creator>Martin</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rafl,</p>
<blockquote><p>Das passte durch das optische Lot mit der Dosenlibelle eigentlich immer schon erstaunlich gut.</p>
</blockquote><p>Das würde zumindest auch dafür sprechen, dass mit dem Zapfen bzw. dem Dreifuß im hier betrachteten Fall etwas nicht stimmt - wie Du es ebenfalls schon <a href="http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7076">vermutet</a> hattest. Warten wir mal ab, ob sich Martin noch meldet mit neuen Erkenntnissen.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7079</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7079</guid>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 10:35:53 +0000</pubDate>
<category>Instrumente</category><dc:creator>MichaeL</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Micha,</p>
<p>wenn man das optische Lot durch einen Theodoliten oder ein Tachymeter auf dem Dreifuß austauscht, dann horizontiert man (früher mit der Röhrenlibelle) das Instrument eh nochmal nach. In der Regel prüft man auch nochmal die Zentrierung (in den 80er und 90ern mit dem eingebauten optischen Lot). Die hier angesprochenen eigenständigen optischen Lote wurden eigentlich nur zum Stativaufbau der Zielpunkte beim Polygonieren oder bei einfacheren Netzmessungen verwendet. Nach meiner Erfahrung mussten wir immer nur sehr wenig mit dem Tachymeter nachhorizontieren. Das passte durch das optische Lot mit der Dosenlibelle eigentlich immer schon erstaunlich gut.</p>
<p>Gruß Rafl</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7078</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7078</guid>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 10:30:13 +0000</pubDate>
<category>Instrumente</category><dc:creator>rafl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rafl,</p>
<blockquote><p>Die Libellenangabe bezieht sich immer auf eine Abweichung der Libellenblase von 2 mm in der Libelle. So ist die Libellenangabe definiert. </p>
</blockquote><p>Ja, da hast Du recht und unsere Überschlagsrechnung greift hier zu kurz. Die Angabe von <a href="http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7072">Eddi</a> war da schon plausibilier. Wenn wir davon ausgehen, dass man eine Blasenabweichung vom Zentrum von 0,5 mm erkennen kann, würde man bei 1,5 m auch 0,5 mm erreichen.</p>
<blockquote><p>Man muss auch mal bedenken, dass die Lote in den 80er und 90er Jahren als Zubehör zu Tachymetern verkauft wurden, die eine Streckenmessgenauigkeit von ca. 5 mm + 5 ppm hatten.</p>
</blockquote><p>Die Genauigkeit der Streckenmessung erscheint mir hier nicht so relevant. Eine fehlerhafte Horizontierung wird doch primär die Winkelmessungen systematisch beeinflussen, und Winkel konnte man auch zu dieser Zeit schon sehr präzise bestimmen. </p>
<p>Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7077</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7077</guid>
<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 15:24:24 +0000</pubDate>
<category>Instrumente</category><dc:creator>MichaeL</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Fehlkonstruktion oder Anwenderfehler - West-Zeiss opt. Lote (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Libellenangabe bezieht sich immer auf eine Abweichung der Libellenblase von 2 mm in der Libelle. So ist die Libellenangabe definiert. (Das hat erst mal nichts mit den 2 mm zu tun, die hier als Abweichung am Bodenpunkt berechnet wurde). Also beziehen sich die 5&#039; auf einen Blasenweg von 2 mm. Üblicherweise bekommt man es als Nutzer aber deutlich besser hin, die Libellenblase in die Mitte zu zentrieren. Von daher liegt die Abweichung am Boden nicht bei 2 mm, sondern auch deutlich besser.</p>
<p>Ich habe jahrelang mit den hier angesprochenen Loten von Zeiss-Oberkochen gearbeitet und war damit immer sehr zufreiden. Das angesprochene Problem hatte ich so nie damit. Was man nie machen durfte, war das Lot nur lose in den Dreifuß einzusetzen und die Klemmschraube nicht anzuziehen. Man muss auch mal bedenken, dass die Lote in den 80er und 90er Jahren als Zubehör zu Tachymetern verkauft wurden, die eine Streckenmessgenauigkeit von ca. 5 mm + 5 ppm hatten. Die waren auch nicht für Präzisonsmessungen aus heutiger Sicht gedacht. Ich weiß auch noch aus Anwendungen bei der Landesvermessung, bei denen es ausdrücklich untersagt war, diese Lote zu benutzen. Hier wurden dann die in diesem Thread erwähnten Lote von Zeiss-Jena benutzt.</p>
<p>Das Problem, dass sich der DIN-Steckzapfen im Dreifuß beim Anziehen der Klemmschraube verkippt, hat auch mit manchen Dreifüßen zu tun. Es gibt schon mehrere Gründe, warum der DIN-Steckzapfen heute nahezu vollständig vom Markt verschwunden ist. Zu dem in diesem Thread ursprünglich erwähnten Problem, kann es auch kommen, wenn der Steckzapfen nicht mehr richtig rund bzw. zylindrisch ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7076</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=7076</guid>
<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 12:53:41 +0000</pubDate>
<category>Instrumente</category><dc:creator>rafl</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
