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<title>Das GEO-Forum - Messunsicherheiten nach Monte-Carlo-Methode</title>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/</link>
<description>DieGeodaeten.de ist ein geodätisches Portal, welches von Vermessungsingenieuren der HS Neubrandenburg ins Leben gerufen wurde. Neben Neuigkeiten aus den Bereichen Geodäsie und Geoinformatik werden Buchempfehlungen oder Downloads angeboten.</description>
<language>de</language>
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<title>Messunsicherheiten nach Monte-Carlo-Methode (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Eddi,</p>
<blockquote><p>Warum verrausche ich die Messwerte nur mit dem Faktor randn() im Intervall von 0 bis +1? </p>
</blockquote><p>Das <em>n</em> in <a href="http://de.mathworks.com/help/matlab/ref/randn.html">randn</a> steht für Normalverteilung, im Gegensatz zur Funktion <a href="http://de.mathworks.com/help/matlab/ref/rand.html">rand</a>. Im zitierten Beitrag heißt es auch: <em>Die Funktion randn() soll hierbei n standardnormalverteilte Zufallszahlen (N(0,1)) liefern.</em></p>
<blockquote><p>Die Stichprobe m soll sehr groß sein (z.B. m=100000), was aber bedeutet, dass ich die Berechnung m-fach wiederholen muss.</p>
</blockquote><p>
Ja, das bedeutet es. Es ist ein numerisches Verfahren, welches auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_großen_Zahlen">Gesetz der großen Zahl</a> beruht.</p>
<blockquote><p>Da wäre es doch einfacher, die Berechnung durch systematisches Verändern der Messwerte um die Standardabweichung vorzunehmen.</p>
</blockquote><p>Es gibt verschiedene <a href="https://www.researchgate.net/publication/293334729_Verfahren_zur_Transformation_von_Parametern_und_Unsicherheiten_bei_nicht-linearen_Zusammenhangen">Verfahren zur Transformation von Parametern und Unsicherheiten bei nicht-linearen Zusammenhängen</a>. Hierunter befinden sich auf Verfahren, die mit neuralgischen Punkten arbeiten und mit wenigen Rechenschritten auskommen.</p>
<p><br />
Viele Grüße<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=5524</link>
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<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 09:35:50 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>MichaeL</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Messunsicherheiten nach Monte-Carlo-Methode</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
nach langem Suchen habe ich zu o.g. Thema endlich hier was gefunden:</p>
<p><a href="http://diegeodaeten.de/unsicherheiten_monte_carlo.html">http://diegeodaeten.de/unsicherheiten_monte_carlo.html</a></p>
<p>Zwei Sachen sind mir aber noch nicht klar:</p>
<p>Warum verrausche ich die Messwerte nur mit dem Faktor randn() im Intervall von 0 bis +1? Damit sind sie doch nicht normalverteilt, da ich nur positive Werte im Bereich 0 bis 1 Sigma erhalte? Wäre nicht die Erzeugung einer normalverteilten Stichprobe mit vorgegebenen Mittelwert und Standardabweichung (NORMINV in einschlägigen Tabellenkalkulationen) sinnvoller?</p>
<p>Die Stichprobe m soll sehr groß sein (z.B. m=100000), was aber bedeutet, dass ich die Berechnung m-fach wiederholen muss. Da wäre es doch einfacher, die Berechnung durch systematisches Verändern der Messwerte um die Standardabweichung vorzunehmen.<br />
Im aufgeführten Beispiel würde dies bedeuten:<br />
Berechnung des Umfanges U aus den gegemessenen 20 Abständen r,<br />
Änderung jeweils nur eines Wertes r(i),i von 1 bis 20, um die Standardabweichung und Berechnung von U(i),<br />
Der Fehlereinfluss M(i) ist dann U-U(i) und die Standardabweichung von U nach dem FFG die wurzel aus der Summe M(i)^2 von i=1 bis 20.<br />
Ich erhalte also mit nur 20 facher Berechnung einen exakten Wert.<br />
Die Monte-Carlo-Methode wäre also nur sinnvoller, wenn das Ergebnis mit weniger Durchläufen, als Messwerte vorliegen, konvergieren würde.<br />
Aber vielleicht habe ich im o.g. Beitrag etwas falsch verstanden....?</p>
<p>Viele Grüße Eddi</p>
]]></content:encoded>
<link>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=5523</link>
<guid>http://forum.diegeodaeten.de/index.php?id=5523</guid>
<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 08:33:51 +0000</pubDate>
<category>Geodäsie/Vermessung</category><dc:creator>Eddi</dc:creator>
</item>
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